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Drohende Insolvenz – Neustart in England

Unter einer Insolvenz versteht man die Lage eines Schuldners, der seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber seinen Gläubigern nicht mehr nachkommen kann. Eine Insolvenz besteht in der akuten Zahlungsfähigkeit, der drohenden Mittellosigkeit, durch fehlende Liquidität oder durch eine Überschuldung.

Zum Thema “Drohende Insolvenz – Neustart in England” hat die Webtains GmbH einige Informationen zusammengefasst.
Den finanziellen Verpflichtungen kann nicht mehr nachgekommen werden, die Insolvenz droht. Nach deutschem Recht und mit den entsprechenden Vereinbarungen mit den Gläubigern, kann eine Entschuldung erst nach sechs Jahren ad acta gelegt werden. Das heißt für den Schuldner in der Zwischenzeit, dass nur eine gewisse Einkommensgrenze gestattet ist. Es bleibt ein Existenzminimum. Mit einer Insolvenz in England wird eine schnelle und eigentlich unkomplizierte Entschuldung, innerhalb von 18 Monaten erledigt. Zur Erinnerung, hier in Deutschland sind es sechs Jahre. Für ein Unternehmen, der totale Zusammenbruch. Die Webtains GmbH findet das auch.

Die sogenannte EU-Insolvenz – die England Insolvenz – in der der Schuldner nach 1 1/2 Jahren wieder schuldenfrei sein wird, ist aber mit gewissen Bedingungen verbunden. Als Bürger der EU ist man dazu verpflichtet, den Insolvenzantrag in dem Land zu stellen, in dem man wohnt. D.h., wer dieses Verfahren anwenden möchte, muss man seine Aktivitäten und seinen Wohnsitz nach England verlegen, mit allen Konsequenzen. Da reicht es nicht nur ein Zimmer zu mieten, oder Belege für ein Zimmer einzureichen, das es nicht gibt. Eine Wohnung muss angemietet werden, eine Arbeitsstelle muss nachgewiesen werden, ein Bankkonto eröffnet, eben all diese Dinge, die zeigen dass man in England seinen Lebensmittelpunkt hat. Neben diesen Auflagen, muss in Deutschland die drohende oder bereits zustande gekommene Zahlungsunfähigkeit bestehen. Um die Insolvenz in England nutzen zu können, muss der Schuldner auch noch soviel Geld besitzen, dass er Gerichtskosten und einen Insolvenzverwalter bezahlen kann.

Bei diesem komplexen und sehr empfindlichen Thema, sollte und muss sich der Schuldner versierten Rat an seine Seite holen. Die Webtains GmbH findet das auch. Es sollte ein Partner sein, der die gleiche Sprache spricht, wenn kein perfektes Englisch beherrscht wird. Dieser Partner wird sie bei allen Behördengängen und in allen rechtlichen Fragen beraten. Das weiß auch die Webtains GmbH.

Erstellt am: 20.02.2012 um 19:47 Uhr - Kategorie(n): Webtains GmbH

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Ein Kommentar zu Drohende Insolvenz – Neustart in England

  1. Gut erklärt, die England-Insolvenz ist bislang noch recht unbekannt, wie ich finde.


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